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Gedanken und Zitate
Das größte Glück nächst der Liebe besteht darin, die Liebe eingestehen zu dürfen.
Gide, André Französischer Schriftsteller, 1869-1951.

Freitag, 6. September 2013, 19:30 Uhr

In einem eigenen Programm, das Biographisches mit Lyrik und Prosa verbindet, hat die Oldenburger Schauspielerin Stephanie Baak ein Kaleidoskop aus Theodor Storms literarischem Schaffen zusammengestellt. Dabei entdeckte sie auch unbekanntere, aber nicht weniger faszinierende Seiten des bedeutenden Lyrikers und Novellisten. [...]

Theodor Storm, geboren 1817 in Husum, wuchs als Sohn eines Advokaten auf. Schon als Schüler schrieb er erste Gedichte und Prosatexte. Nach dem Studium in Kiel und Berlin wurde auch er Jurist und eröffnete eine Anwaltskanzlei in seiner Geburtsstadt, die damals noch zum Königreich Dänemark gehörte. Neben seiner beruflichen Tätigkeit widmete er sich zeitlebens der Schriftstellerei.
In politischer Hinsicht war Storm demokratischer Gesinnung. Da er während seiner Anwaltszeit in Husum Widerstand gegen die dänische Herrschaft leistete, wurde er zum Berufs- und Ortswechsel gezwungen. Nachdem er jahrelang im preußischen Justizdienst tätig war, konnte er 1864 nach dem Abzug der Dänen wieder nach Husum übersiedeln, was er wie eine Rückkehr aus dem Exil empfand. Seinen Ruhestand verbrachte Storm in Hademarschen/Holstein, wo er 1888 starb. Aus der ersten Ehe mit Constanze Esmarsch waren sieben Kinder, aus der zweiten Ehe mit Dorothea Jensen war eine Tochter hervorgegangen.
 
Unter dem Einfluß der Romantiker begann Theodor Storm seinen literarischen Weg. Er schrieb Gedichte von hohem Gefühlsgehalt in schlichten und knappen Bildern. Seine Heimat Schleswig-Holstein, Geschichte, Sage und Mythos, Liebe, Ehe und Familie sind immer wiederkehrende Themen seiner Prosa. Im Gegensatz zu den lyrischen Stimmungsbildern in den frühen Novellen entstanden später dramatische Erzählungen, die tragische Ereignisse und andere schicksalhafte Begebenheiten realistisch schildern, häufig in einem historischen Rahmen. Unter diesen hat Stephanie Baak die dramatische Novelle „Aquis submersus“ in ihr Programm aufgenommen.

Was für ein Storm

Stephanie Baak
liest Theodor Storm


Biografisches, Lyrik, die Kurzgeschichte "Wenn die Äpfel reif sind" sowie die Novelle "Aquis submersus"

Im Rondell,
Am Deich 25, Butjadingen-Burhave (Strandgelände)
 

Eintritt: € 10
Mitgl. € 8

Kartenvorverkauf: NMT, Nordenham, Marktplatz 7, Telefon: 04731-93640 

Hinweis: Bei Ausfall einer Veranstaltung erfolgt die Kartenrückgabe bei der jeweiligen Vorverkaufsstelle.

 

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